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Wechseljahre
Im Alter zwischen 40 und 50 Jahren hören die Eierstöcke von Frauen allmählich auf, Hormone und befruchtungsfähige Eizellen zu bilden. Dies ist der Beginn der Wechseljahre, auch als Klimakterium bezeichnet. Die Menstruation wird schwächer und unregelmäßig, bis sie schließlich ganz ausbleibt. Im Durchschnitt findet die letzte Monatsblutung im Alter von etwa 50 Jahren statt. Laut medizinischer Definition sind die Wechseljahre vorüber, wenn eine Frau ein Jahr lang keine Periode mehr hatte. Sobald die Eierstöcke ihre Arbeit eingestellt haben, sinkt der Östrogenspiegel kontinuierlich. Nur eine geringe Menge des Hormons kann der Körper aus anderen Substanzen umwandeln. Rund 26 Millionen Europäerinnen sind zurzeit in den Wechseljahren. Etwa 20 Prozent haben überhaupt keine oder nur geringfügige, etwa die Hälfte mäßige und ein Drittel schwere Klimakteriums-Symptome. Meist werden die Frauen von Hitzewallungen und nächtlichen Schweißausbrüchen geplagt. Der Grund dafür: Die geringere Östrogenausschüttung beeinflusst die Körpertemperatur. Mehr als 50 Prozent der Frauen leiden in den Wechseljahren an einer Trockenheit der Scheide, die wiederum die sexuelle Lust beeinträchtigt. Häufig treten auch Schlafstörungen, Depressionen und Panikanfälle auf. Ohne Östrogen steigt außerdem der Cholesterinspiegel, wodurch das Herzinfarktrisiko wächst. Zudem reguliert das Hormon die Einlagerung von Kalzium in die Knochen. Deshalb steigt mit den Wechseljahren auch die Gefahr von Knochenschwund (Osteoporose). Weibliche Ejakulation Es gibt auch eine weibliche Ejakulation . Bis heute wissen die Wissenschaftler jedoch nicht schlüssig, woher die weibliche Ejakulation kommt und was der Auslöser dafür ist. Sie kennen heute diese Flüssigkeit und die chemischen Bestandteile. Sie nehmen an, daß sich rund um die Harnröhre im Prostata-Gewebe Drüsen befinden, die diese Flüssigkeit produzieren. Kapillar - Kanäle verbinden diese Drüsen mit der Harnröhre. Bei der sexuellen Stimulation einer Frau schwellen diese Drüsen an. Es gibt innerhalb der Vagina im ersten Drittel des oberen Scheidenkanals zum Muttermund hin einen Bereich, der besonders empfindlich ist. Dieser Bereich schwillt bei sexueller Stimulation an. Er wird zwischenzeitlich als der G-Punkt bezeichnet, nach Gräfenberg, der diese Gegend besonders erforschte. Wenn der G-Punkt stimuliert wird, kann dies zum Harnröhre einer Frau führen und bei einigen zum Herausspritzen dieser Flüssigkeit durch die Harnröhre. Bei einigen Frauen kommt es vor, daß diese Flüssigkeit auch ohne Orgasmus austritt. Andere ejakulierten auch ohne Stimulation des G-Punktes, z. B. bei Oralverkehr . Der G-Punkt ist wohl nicht ausschlaggebend für eine Ejakulation. Trotzdem wissen die Wissenschaftler heute noch viel zu wenig über die weibliche Ejakulation. Es gibt keine Statistiken, wie viele Frauen eine Ejakulation haben, ob es bei allen Frauen einen G-Punkt gibt. Bei Untersuchungen wurde festgestellt, daß alle Frauen, die eine Ejakulation bekommen konnten, einen anschwellenden G-Punkt hatten. Bei ausreichender Stimulation des weiblichen Geschlechtsorgans, sondert dieses eine durchsichtige Flüssigkeit ab. |
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