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Red Ribbon
Die rote Schleife, auch Red Ribbon genannt, symbolisiert weltweit Solidarität mit HIV-Positiven und AIDS-Kranken und vereint die Menschen im gemeinsamen Kampf gegen die Immunschwächekrankheit. Das Red Ribbon wurde 1991 durch die New Yorker Künstlergruppe Visual AIDS entwickelt. Regenbogen Ein Regenbogen ist eine optische Naturerscheinung (optische Kaustik), die auftritt, wenn Sonnenschein und Regen, vom Beobachter aus gesehen, in entgegengesetzten Richtungen auftreten. Bei einem Regenbogen wird das Sonnenlicht von den Regentropfen zurückgeworfen. Es wird dabei beim Ein- und Austritt aus den Tropfen gebrochen und im Inneren reflektiert. Die meisten Strahlen, die nur einmal reflektiert werden, treten in einem Winkel von ungefähr 42 Grad zur Einfallsrichtung wieder aus. Der Winkel unterscheidet sich jedoch für die verschiedenen Wellenlängen (Farben) etwas, sodass das weiße Sonnenlicht in die einzelnen Farben aufgespaltet wird. Die Regentropfen, deren farbiges Licht beim Betrachter ankommt, liegen auf Kreisbögen (genauer: auf Kegelmänteln). Es handelt sich dabei um die Regentropfen, die zwischen Betrachter und Sonne genau den richtigen Winkel bilden, also den Winkel, bei dem die jeweilige Farbe gesehen werden kann. Da der richtige Winkel für das rechte und linke Auge unterschiedlich ist, wird ein Regenbogen nicht als dreidimensionales Objekt wahrgenommen, deshalb wirkt ein Regebogen immer als unendlich weit entfernt (ähnlich dem Horizont). Die Form des Regenbogens, wie wir sie wahrnehmen, ist folglich ein auf eine weit entfernte Ebene projizierter Kreisbogen, also ein Ellipsenbogen. Manche Lichtstrahlen werden zweimal im Inneren der Tropfen reflektiert und treten unter einem Winkel von etwa 51 Grad aus. Sie erscheinen als Neben- oder sekundärer Regenbogen, der jedoch schwächer leuchtet und nur bei guten Bedingungen beobachtet werden kann. Lichtstrahlen, die mehr als zweimal reflektiert werden, sind bereits so schwach, dass sie nur in den seltensten Fällen noch weitere sichtbare Regenbögen erzeugen. Beim Hauptregenbogen verlaufen die Farben von außen nach innen von rot über orange, gelb grün und blau, indigo zu violett, beim sekundären Regenbogen ist die Reihenfolge umgekehrt. Die Breite der Farbbänder hängt von der Größe der Regentropfen ab, große Tropfen lieferen breitere Bänder. Der Regenbogen steht umso höher am Himmel, je niedriger die Sonne steht. Die beeindruckendsten Regenbögen können daher kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang beobachtet werden. Steht die Sonne höher als 42 Grad über dem Horizont, sind keine Regenbögen mehr möglich, da ihr Scheitelpunkt dann unterhalb des Horizonts läge. Mensch und Regenbogen Der Regenbogen als ein selten eintretendes und beeindruckendes Ereignis hat seine Spuren in der Kulturgeschichte der Menschheit hinterlassen. Die griechische Mythologie sieht den Regenbogen als Verbindungsweg auf dem die Göttin Iris zwischen Himmel und Erde reist. Im alten Testament der Bibel ist er nach der Sintflut ein Zeichen des Bundes, den Gott mit Noach und den Menschen schließt. Daneben hat in der irischen Mythologie der Leprechaun seinen Goldschatz am Ende des Regenbogens vergraben. In der germanischen Mythologie sah man im Regenbogen die Brücke Bifröst, welche Midgard und Asgard verband. Quelle: http://de.wikipedia.org Regenbogenfahne The Rainbow Flag von Steven W. Anderson, erschienen im GAZE Magazine (Minneapolis), #191, 28. Mai 1993, Seite 25: Zum Ausdruck unseres Stolzes spielten Farben schon lange eine wichtige Rolle in der Gay-Community. Im viktorianischen England zum Beispiel wurde die Farbe Grün mit Homosexualität in Verbindung gebracht. Die Farbe Lils - oder, um genauer zu sein lavender, wurde in den späten 60ern ein Symbol des Stolzes: "Purple Power" war ein geläufiges Schlagwort der schwulen Gemeinde. Und dann gibt es natürlich noch das pinkfarbene Dreieck. Da es zuerst im Dritten Reich dazu benutzt wurde, Schwule in den Konzentrationslagern zu kennzeichnen, wurde das Dreieck erst in den frühen 80ern als poppiges Schwulenzeichen populär. Unsere farbenprächtigstes Symbol ist jedoch die Regenbogenflagge. Ihre Farben - Rot, Orange, Gelb, Blau und Lila - stellen die Vielfältigkeit unserer Community dar. Die erste Regenbogenflagge wurde 1978 von Gilbert Baker, einem Künstler aus San Francisco, entworfen. Er folgte damit dem Aufruf eines in San Francisco lebenden Aktivisten nach einem Symbol für die Gay-Community. (Dies geschah bevor das pinkfarbene Dreieck als Symbol des Stolzes populär wurde) Inspiriert durch die 5 Streifen der "Flagge der Rassen", entwarf Baker eine Flagge mit 8 Streifen: pink, rot, orange, gelb, grün, blau, indigo und lila. Baker zufolge stellen die obengenannten Farben der Reihenfolge entsprechend die Sexualität, das Leben, die Heilung, die Sonne, die Natur, die Kunst, die Harmonie und die Seele dar. Baker färbte und nähte das Material für die erste Flagge noch selber - ganz im Geist von Beby Ross. Baker wandte sich schon bald an die in San Francisco ansässige "Paramount Flag Company", um mit der Massenproduktion und den Verkauf seiner "Gay flag" beginnen zu können. Unglücklicherweise war das von Baker selbst gefärbte grelle Pink industriell nicht herstellbar, so daß eine Massenproduktion der 8-streifigen Flagge unmöglich war. Daher mußte sie nun auf nur 7 Streifen reduziert werden. Als im November 1978 Harvey Milk, der erste offene schwule Inspektor der Stadt (engl. Supervisor), einem Attentat zum Opfer fiel, war San Franciscos Gay Community am Boden zerstört. In dem Wunsch, die Stärke und Solidarität der Gay Community nach dem Anschlag zu demonstrieren, entschloß sich das Pride Parade Committee 1978, Bakers Flagge zu benutzen. Das Komitee entfernte den indigoblauen Streifen, um die Farben gleichmäßig entlang der Paraden-Route aufteilen zu können: Drei Farben auf jeder Straßenseite. Diese 6-streifige Version der Flagge wurde immer populärer und wird heute sogar vom "International Congress of Flag Makers" anerkannt. In San Francisco sieht man die Regenbogenflagge während des Pride Month überall: Sie hängt in der ganzen Stadt aus Apartmentfenstern (besonders im Castro Distrikt), in Bars und an den Laternenpfählen der Market Street, der Hauptstraße von San Francisco. Wenn man diese Stadt besucht, kann man beim Anblick der allgegenwärtigen Regenbogenflagge nicht umhin, einen enormen Stolz zu entwickeln. Obwohl die Regenbogenflagge anfänglich nur in San Francisco als Symbol des Stolzes verwendet wurde, sieht man sie in letzter Zeit immer häufiger auch in anderen Städten, wie z. B. New York, West Hollywood und Amsterdam. Auch in deren Partnerstädten erlangt die Flagge eine stetig größer werdende Popularität. Die Regenbogenflagge erinnert uns daran, daß wir eine vielschichtige Gemeinde sind, die sich aus den verschiedensten Leuten zusammensetzt, auf die wir alle stolz sein sollten. Die Regenbogenfahne steht auch für die internationale Friedensbewegung Zum Zeichen des Protestes gegen den Irak-Krieg im Jahr 2003 flatterte sie von italienischen Häuserwänden und Balkons nach dem Aufruf "Pace da tutti i balconi" (Friede von allen Balkonen). Als Anti-Kriegs Symbol fand die Regenbogenfahne daraufhin mit dem Aufdruck "PACE" auch ausserhalb Italiens Verbreitung. Weiterhin ist sie Symbol der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Rimming Das Lecken am Anus des Partners. Viele haben noch Angst vor dieser Praktik und lehnen es als eklig ab. Aber ein gepflegter und gewaschener Anus (Rosette) kann eine sehr erogene Zone sein (die übrigens nicht komisch riecht!). Und das Spielen mit der Zunge daran kann für beide Spaß bedeuten. Schnell duschen und ausprobieren! Rino-tama auch Liebeskugeln genannt. Aus Japan stammendes Sexspielzeug (zur Erregung von Frauen), zwei hohle Kugeln aus Metall oder Kunststoff - etwa in der Größe von Tischtennisbällen - von denen eine leer und die andere mit kleinen Metallkugeln gefüllt ist. Sie hängen an einem Band und werden in die Scheide eingeführt. Bei jeder kleinsten Bewegung fangen sie an zu vibrieren und zu kitzeln und steigern so das Lustgefühl. Manchen Frauen gibt es einen zusätzlichen Reiz, Liebeskugeln unbemerkt in der Öffentlichkeit zu tragen. Rosa Liste Rosa Liste ist die Bezeichnung für Listen, die in früheren Jahren von Strafverfolgungsbehörden geführt wurden und der Sammlung von Daten über (tatsächliche oder vermeintliche) Homosexuelle diente. Der Begriff ist vermutlich in Anlehnung an "schwarze Liste" gebildet. Seit den Liberalisierungen des deutschen Strafrechts in den späten 60er und frühen 70er Jahren des 20. Jahrhunderts war die Führung von Rosa Listen rechtlich wenigstens äußerst fragwürdig, wenn nicht gänzlich illegal. Außerdem bezeichnet Rosa Liste eine politische Gruppierung in München, die die Interessen von Schwulen und Lesbe(n) auf kommunaler Ebene vertritt. Sie ist, einmalig in Europa, seit der Kommunalwahl 1996 mit einem Sitz im Münchener Stadtrat vertreten und bildet gemeinsam mit den Bündnis 90/Die Grünen eine Fraktionsgemeinschaft. Stadtrat für die Rosa Liste ist Thomas Niederbühl. Die so genannte Regenbogenkoalition bestehend aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Rosa Liste stellt zusammen mit der Stimme des Oberbürgemeisters Christian Ude die Mehrheit im Münchener Rathaus. Rosa Winkel Der Rosa Winkel war ein Symbol, das von den Nazis benutzt wurde, um männliche Häftlinge in Konzentrationslagern zu identifizieren, die wegen ihrer Homosexualität dorthin verschleppt worden waren. Jeder Häftling musste einen Winkel an seiner Jacke tragen, dessen Farbe ihn einer der verfolgten Gruppen zuordnete. Juden mussten den gelben Stern tragen. Der Rosa Winkel als ein Symbol der Schwulenbewegung Der um 180° gedrehte Rosa Winkel ist zu einem internationalen Symbol der Schwulenbewegung geworden und erst in den letzten Jahren von der Regenbogenflagge verdrängt bzw. an Popularität überholt worden. Rubensfrau englisch: big beautiful woman; kräftige, schöne Frau; auch: Rubensdame. Die Frau ist dick. Peter Paul Rubens (†1640), fläm. Maler wurde am 28.6. 1577 in Siegen geboren und malte dicke Frauen seiner Zeit. Mollige bis dicke Frauen galten als Schönheitsideal. |
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