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Villa Regenbogen :: Lexikon - ILexikon - I
Intersexualität
Bezeichnung für Menschen mit nicht eindeutigen körperlichen Geschlechtsmerkmalen. Medizinisch können solche Uneindeutigkeiten z.B. sein: - Chromosomale Abweichungen: Statt den häufigsten Geschlechts-Chromosom-Kombinationen XX (weiblich) und XY (männlich) gibt es auch folgende Kombinationen: X0 (Turner-Syndrom; weiblicher Phänotypus, weibliches Identitätsgeschlecht) XXY (Klinefelter-Syndrom; männlicher Phänotypus, meist männliches Identitätsgeschlecht) und andere. - Gonadale Abweichungen: Fehlende oder unterentwickelte Hoden oder Eierstöcke, oder ein Hoden und ein Eierstock. - Hormonelle Abweichungen: Signifikante Abweichungen im Spiegel der Geschlechtshormone, ggf. mit entsprechenden Folgen wie Gynäkomastie (Brustentwicklung bei Männern) oder Bartwuchs bei Frauen; kann unterschiedliche Ursachen haben. - Anatomische Abweichungen: Von der vollständigen Anlage beider Sätze von Geschlechtsorganen ("vollständiger Hermaphrodismus") bis zu eher kulturell bedingten Einschätzungen von Abweichungen wie "zu kleiner" Penis oder "zu große" Klitoris sind sehr viele Variationen bekannt. Viele intersexuellen Syndrome bestehen nicht nur aus einer einzigen nachweisbaren Abweichung, sondern entstehen im Zusammenspiel mehrerer Faktoren, so z.B. bei AIS (Androgen-Rezeptor-Defekt, Androgenresistenz). Bei (vollständigem) AIS entwickeln sich z.B. bei einem Fötus mit XY-Chromosomen Hoden, die Rezeptoren für Testosteron fehlen jedoch, so dass sich ein weibliches anatomisches Geschlecht (allerdings ohne weibliche innere Organe) entwickelt; das Identitätsgeschlecht ist weiblich. Sozial: Die soziale Akzeptanz von Intersexuellen und Intersexualität reicht von der Verehrung bis zur Tötung intersexueller Menschen. In den westlichen Kulturen der Neuzeit wurde (und wird teilweise noch) angenommen, dass es wissenschaftlich möglich sei, das wirkliche Geschlecht eines jeden Menschen zu bestimmen. Gleichfalls wurde angenommen, dass es im Interesse des Intersexuellen sei, die körperlichen Gegebenheiten diesem "wirklichen" Geschlecht anzupassen. Kritiker von Seiten der Intersexuellen wenden hingegen ein, dass die Festlegung, welches Geschlecht denn nun das wirkliche sei, häufig unmöglich sei, auf jeden Fall aber immer subjektiv. Außerdem sei diese häufig eher von praktischer Machbarkeit bestimmt gewesen als von anderen Faktoren. ("Es ist einfacher, ein Loch zu machen als einen Pfahl zu bauen.") Weiterhin wurde, da die entsprechenden medizinischen Eingriffe (geschlechtsangleichende Operation) fast immer im Säuglings- und Kleinkindalter vorgenommen wurden, der für die Betreffenden wichtigste Faktor, das Identitätsgeschlecht, nicht berücksichtigt. Unbestritten ist auf jeden Fall, dass sich viele dieser Zuweisungen als falsch herausgestellt haben, und dass viele Intersexuelle nicht nur körperliche Schäden aufgrund der Eingriffe davongetragen haben (z.B. wenn eine "zu große" Klitoris so verkleinert wurde, dass die Sensibilität verloren ging), sondern vor allem auch psychische Schäden durch den - im Gegensatz zur Erziehung nicht intersexueller Kinder bewusst und besonders stark ausgeübten - Druck, sich dem zugewiesenen Geschlecht entsprechend zu verhalten, häufigen Untersuchungen, und dem routinemäßigen Verschweigen der Diagnose. Aufgrund dieser Proteste haben sich bereits erste Anzeichen für eine Änderung dieser Praxis gezeigt. Viele Intersexuelle argumentieren daher häufig (zusammen mit Transgendern) auch, dass die westliche Vorstellung von genau zwei sauber unterscheidbaren Geschlechtern (Heteronormativität) falsch ist. Intimdusche Die Intimdusche besteht aus einem schmalen Duschkopf (Durchmesser 2 cm, Länge 16,5), mit Anschlussschlauch, der problemlos an allen handelsüblichen Armaturen befestigt werden kann. Und schon kann der nasse Spass beginnen: den sexy Prickler in Po oder Muschi einführen und aufdrehen. Das Wasser spritzt aus vielen kleinen Löchern in mehr oder weniger starken Stössen auf die sensible Innenwand der Genitalien. Der Wassersex geschieht am besten gleich im Badezimmer, in der Dusche oder in der Wanne. Aufpassen, dass der Strahl nicht zu stark ist und gar die edlen Teile verletzt werden. Bei rektaler Anwendung nicht den Po verstopfen, da sonst der Enddarm aufgebläht wird und lebensgefährliche Verletzungen erfolgen können. Intimrasur Enthaarung. Eine einfache und bewährte Methode ist die Entfernung mit Enthaarungsschaum. Es gibt keine Pickel, es piekst nicht beim Nachwachsen, es geht einfach und schnell, allerdings sollte man einen Allergietest machen (etwa in der Armbeuge). Anwendung: Schablone basteln, auf die Intime Stelle legen, um bestimmte Formen zu machen. Bei vollständiger Entfernung ist dies nicht notwendig. Danach 10-25 Minuten warten, und abduschen. Da auf den Packungen immer eine Menge Sicherheitshinweise stehen, muss jeder für sich selbst entscheiden, ob sich das Mittelchen an die Genitalien schmieren möchte. Einige Mädchen / Frauen empfehlen *PILCA extra mild*. PILCA extra mild ist eine Creme zur sanften Haarentfernung mit Aprikosenöl. Kein Kratzen oder Jucken, keine Entzündungen (Rötung der Haut) oder dergleichen. Einfach glatt, wie es bei jungen Damen in der Bikinizone, oder bei der kompletten Intimrasur bei beiden seien sollte. Manche Leute vertragen die Creme von sich aus gut; um die Resorption der Chemikalien durch den Körper zu reduzieren, kann es sich empfehlen, den Bereich vorher mit Penatencreme oder ähnlich zähen fetten Cremen abzudecken, bevor man das Enthaarungsmittel aufträgt. Die Anwendung kann bei Mann wie Frau an allen Stellen erfolgen. Bei der Frau muss jedoch im Bereich der Schamlippen die Creme sehr vorsichtig aufgetragen werden! |
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