KategorienSucheLesbenfilme |
Villa Regenbogen :: Lexikon - GLexikon - G
G-Punkt
[englisch: G-Spot] Punkt in der Vagina, der bei Stimulation besonders starke Empfindungen hervorrufen kann; ca. 5 bis 10 cm vom Scheideneingang entfernt zur Bauchdecke hin. Nach seinem Entdecker, dem deutschen Gynäkologen Dr. Ernest Gräfenberg, benannter, hochempfindlicher Lustpunkt der Frau. Der G-Punkt befindet sich an der Vorderwand; der Scheide unmittelbar hinter dem Schambein (ca. 5 bis 10 cm vom Scheideneingang entfernt und ist 5-markstückgroß). Durch Reibung und leichten Druck wird er stimuliert und kann bei der Frau einen sehr intensiven Orgasmus ("Gräfenberg-Orgasmus") auslösen. Die Stellung "a tergo" ist hierfür besonders gut geeignet. Allerdings ist die Wahrnehmung der Frauen wohl unterschiedlich: einige empfinden ihn überhaupt nicht, bei anderen lässt er sich sehr leicht mit den Fingern ertasten. Unter den erogenen Zonen nimmt der G-Punkt - von Fachleuten auch Gräfenberg-Areal genannt - eine besondere Position ein. Denn neben der Klitoris (Kitzler) ist er der einzige Bereich des weiblichen Körpers, dessen Stimulierung einen Orgasmus hervorrufen kann. Kann wohlgemerkt. Denn viele Frauen verstehen nicht, warum seit Ende der 80er Jahre ein so grosses Aufheben um jenen G-Punkt gemacht wird. Entweder haben sie keinen, oder er ist nicht in der Weise stimulierbar, wie das oft propagiert wird. Gay das englische Wort für "lustig, fröhlich, bunt" wird in den USA für Schwule bzw. als Überbegriff für Lesbe(n) und Schwule benutzt. Im England des 17. Jahrhunderts wurden Männer, die man heute Playboys nennen würde, als "gay" bezeichnet. Im 19. Jahrhundert erweiterte sich seine Bedeutung auch auf sexuell promiske Frauen und Prostituierte. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts begannen US-amerikanische Lesbe(n) und Schwule, "gay" in ihrem Slang zu benutzen. Erst seit Beginn der neuen Lesbe(n)- und Schwulenbewegung gilt der Begriff nicht mehr als umgangssprachlich und wird inzwischen auch in Deutschland und anderen Ländern verwendet. Geil Ein Wort aus dem Mittelalter, wo es kraftvoll, lustig oder fröhlich bedeutete. Heute gehört dieses Wort zur Umgangssprache von Jugendlichen, aber auch viele Erwachsene benutzen es gern. Es bezieht sich sowohl auf geschlechtliche Erregtheit als auch auf die begeisterte Beschreibung von Gegenständen, Handlungen oder Erlebnissen. Geisha-Kugeln Auch Ben-Wa-Bälle, Liebeskugeln, Ruck-Zuck-Orgasmuslust oder Rinotama. Ballspiel für die Geisha in uns. Orgasmuskugeln sind ein uraltes Erotikspielzeug aus Japan, denn die Frauen aus dem Land der Toyotas wussten schon immer, wo es langgeht in Punkto Höhepunkt. Die Erregungskugeln kommen paarweise daher und werden durch eine Schnur zusammengehalten. Die eine der beiden Geishakugeln ist etwas grösser als die andere und im Inneren der Kugeln befinden sich weiter kleinere Bälle, so dass die schwereren inneren Kugeln in der grösseren hin und her rollen können. Die Kugeln in die Vagina schieben, nur das Schnurrende zum Herausnehmen liegt wie ein Tamponfaden am Scheidenausgang. Die Liebeskugeln kullern herum und stimulieren bei jedem Schritt. Sie verursachen einen steten erotischen Reiz und einige Frauen finden es Geil in der Scheide gekullert zu werden. Das Spiel mit der Kugel soll aber die Beckenbodenmuskeln stärken. Ausserdem kann Frau die Kugeln beim Geschlechtsverkehr tragen. Die Geishas hatten Orgasmuskugeln aus Elfenbein, Gold oder Silber. Beim Kauf auf latexüberzogene Kugeln achten. Gender ist das englische Wort für Geschlechtsidentität. Gender-Bender Personen die im Spiel zwischen den Geschlechterrollen wechseln. Geschlechterrolle Unter Geschlechterrolle oder Geschlechtsrolle versteht man - die Verhaltensweisen, die in einer Kultur für ein bestimmtes Geschlecht als typisch oder akzeptabel gelten (kulturelle Geschlechtsrolle) - die Verhaltensweisen eines Individuums, die dieses mit seiner Geschlechtsidentität in Verbindung bringt und/oder mit denen es seine Geschlechtsidentität zum Ausdruck bringen will (individuelle Geschlechtsrolle) - diese Verhaltensweisen werden über weite Strecken von der kulturellen Geschlechtsrolle determiniert. Soziologie und Psychologie sprechen von Gender und Sex, um die kulturell vorgegebenen Geschlechterrollen von den biologischen Gegebenheiten zu unterscheiden. Kulturelle Geschlechterrollen sind größtenteils einem ständigen Wandel unterworfen; lediglich die unterschiedlichen biologischen Rollen von Frauen und Männern bei der Fortpflanzung waren bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts undiskutiert gewesen. Erst seitdem die Medizin hier - zur Zeit allerdings noch größtenteils theoretische - Möglichkeiten bietet, diese biologischen Rollen teilweise zu verändern, wird auch dieser Teil der Geschlechtsrollen diskutiert; allerdings ist diese Debatte noch auf Randbereiche der Gesellschaft beschränkt. Der nicht strikt biologische Aspekt der kulturellen Geschlechtsrollen ist sehr breit gefächert, auch wenn gewisse generelle Tendenzen erkennbar sind, so sind doch letztendlich fast alle Möglichkeiten der kulturellen Aufgabenteilung irgendwo und irgendwann praktiziert worden. Die bekannteste Norm für kulturelle Geschlechtsrollen dürfte die heteronormative oder patriarchalische sein, welche im Westen zu Beginn des vorigen Jahrhunderts ihren Höhepunkt hatte und seitdem zunehmend modifiziert wird. Die ursprünglich religiöse Begründung für diese Rollenteilung wurde zunehmend durch wissenschaftliche Argumente, meist aus den Bereichen Anthropologie und Biologie ersetzt. Beide Argumentationsstränge und ihre Folgerungen werden nicht nur von der Frauenbewegung kritisiert. In dieser wird vorausgesetzt: Es gibt genau zwei Geschlechter (Mann und Frau) und jeder Mensch ist genau einem von diesen beiden Geschlechtern zuordenbar. Es gibt "natürliche" und strikt voneinander getrennte Geschlechtsrollen, welche Männer und Frauen automatisch auszufüllen wünschen. Diese Geschlechtsrollen sind: - Männer Oberhaupt und Ernährer der Familie, Zuständig für Kontakte nach Außen, Stark, rational, kämpferisch, sexuell Aktiv, Männer als "Jäger" - Frauen Abhängig von und unterworfen einem männlichen Beschützer (Vater, Ehemann etc.), Zuständig für die sozialen Bindungen innerhalb der Familie, Schwach, emotional und irrational, ausgleichend, sexuell passiv oder desinteressiert, Frauen als auf Jäger angewiesene "Brutversorgerinnen". Sowohl die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts aufkommende Frauenbewegung als auch politische Veränderungen wie die Industrialisierung und insbesondere die Weltkriege, die es erforderten, dass Frauen den "angestammten" Platz verließen, führten zu starken Veränderungen der Möglichkeiten innerhalb der Geschlechtsrollen; dabei wurde die weibliche Geschlechtsrolle wesentlich stärker liberalisiert als die männliche, so dass heute die Bandbreite der Möglichkeiten für Frauen wesentlich größer ist als für Männer. Gleichfalls wurden die wissenschaftlichen Grundlagen der Rollenverteilung immer häufiger widerlegt. Und auch die Prämisse, dass es überhaupt genau zwei strikt von einander getrennte Geschlechter gäbe, gerät zunehmend ins Wanken, hier ist vor allem die Transgender-Bewegung und die zunehmende Wahrnehmung von Intersexualität zu nennen. Geschlechtsidentität ist das eigene Empfinden über die Zugehörigkeit zur weiblichen oder männlichen Rolle, das stark sozial geprägt wird. Die G. kann vom biologischen Geschlecht abweichen. Geschlechtskrankheiten (venerische Krankheiten), Infektionskrankheiten, die überwiegend durch Geschlechtsverkehr übertragen werden und deren Erscheinungen vor allem an der Haut und an den Schleimhäuten der Geschlechtsorgane auftreten. Zu den Geschlechtskrankheiten des Menschen gehören Tripper, Syphilis, weicher Schanker, AIDS und Lymphogranuloma inguinale. Behandlung und Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten sind in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten vom 23. 7. 1953 (geändert) geregelt. Der die Geschlechtskrankheiten feststellende Arzt muss die Ansteckungsquelle und eventuelle Kontaktpersonen ermitteln und darauf dringen, dass diese sich in ärztliche Beobachtung bzw. Behandlung begeben. Beim Auftreten einer Geschlechtskrankheit ist es unbedingt notwendig einen Arzt aufzusuchen. Auch sollte man, im Interesse deiner Freunde/-in und Verwandten (z.B. Ehefrau), alle Personen mit denen man in der letzten Zeit Sex hatte zu einer Untersuchung schicken. Geschlechtskrankheiten können ebenfalls durch die Finger, benutzte Spielzeuge oder beim Oralverkehr übertragen werden. Im Zweifelsfall sollte man unbedingt ein Schutz verwenden. z.B. sollten Lesbe(n) bei der gemeinsamen Nutzung eines Dildos jede ihr eigenes Kondom verwenden. Meldepflichtige Geschlechtskrankheiten in Deutschland: 1996 - 4.643 | 1997 - 4.091 | 1998 - 3.584 Gewalt ist ein Muster von Verhaltensweisen, die nicht! in beiderseitigem Einvernehmen stattfinden und in der eine die Kontrolle über Gedanken oder Verhalten der anderen ausübt sowie seelisch und körperlich über Grenzen hinweggeht, was zu Verletzungen und Traumata führt. Gleitmittel auch Gleitgel. Substanz, die das Eindringen der Geschlechtspartnerin vereinfacht. Die Anwendung von Gleitmitteln ist sehr zu empfehlen bei Sextechniken wie Analverkehr oder fistfuck oder auch bei der Verwendung von Spielzeugen, damit es nicht zu Verletzungen (und somit zu zusätzlichen Infektionsmöglichkeiten) kommen kann. Ganz wichtig ist es darauf zu achten, dass das Gleitmittel wasserlöslich ist! Mittel, die auf Fett- oder Ölbasis hergestellt sind, greifen Latex (Kondom, Dental Dams) an und machen es durchlässig - auch für Keime. Deswegen Hände weg von Vaseline, Butter, Speiseöl oder Lotionen und Cremes - zumindest beim Safer Sex; erhalten kann man Gleitmittel in Sexshop, Drogerien und Apotheken. Griechisch bedeutet die anale Penetration. |
Regenbogen LexikonLesbenbücherUmfragenBist du...
Archive Web-TippsImpressum / DisclaimerVerwaltung des Blogs |