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D&S, Dominance und Submission
(engl.: Dominanz und Unterordnung) ist ein Begriff für SM-Praktizierende, die sich aber nicht mit der Bezeichnung SM beschrieben fühlen, da es ihnen vorrangig um die psychische Komponente dieser Spielart geht. Damm ist die sehr zarte, empfindliche und leicht zu verletzende Region zwischen Scheide und After. Die Muskeln des Damm gehören zur Beckenbodenmuskulatur und umschließen die After- und Genitalöffnung. Dammit sind Lederstrapse zur Befestigung von Dental Dams mit Klettverschlüssen oder Druckknöpfen, zwischen die das Latextuch geklemmt wird, um so das Verrutschen zu verhindern oder beim Oralverkehr die Hände frei zu haben. Darkroom (dunkler Raum) ist eine Art Dunkelkammer in Clubs, Bars oder privat, die mit Sexspielzeugen und Gerätschaften ausgerüstet sein kann. Hier gibt es die Möglichkeit zum anonymen Sex, da man die Frau(en) nicht richtig sieht und vielleicht auch nicht erkennt, mit der oder denen gespielt wird. Ein Darkroom ist aber auch für Paare geeignet, die es bis nach Hause nicht mehr aushalten können. Dental Dams das Wort dental kommt vom lateinischen dens und bedeutet Zahn; Englisch: dam = Stau. Dünne Latextücher, die in der Lesbenszene als Schutz vor AIDS bei oralen Praktiken propagiert werden. Die Tücher werden dabei über die Vagina bzw. den Anus gelegt, um den Austausch von Körperflüssigkeiten (Menstruationsblut, Scheidensekrete) zu verhindern. Billiger und vor allem wesentlich dünner sind aufgeschnittene Kondome als Virus - Barriere zwischen Zunge und Schamlippen/Anus. Im Notfall kann man auch Haushaltsfolie verwenden. Dabei kann es aber leicht passieren, dass durch kleine Löcher in der Folie doch etwas durchsickert. Selbstverständlich sollte man solche Schutzmittel nur einmal verwenden und dann entsorgen. Da bei einem so geschützten Verkehr der Speichel nicht als Gleitmittel dienen kann, sollte man eine Gleitcreme verwenden und diese reichlich auf der Pussy oder dem Anus verteilen. devot Wird besonders im Sadomasochismus als Begriff verwendet. Das bedeutet im Gegensatz zum dominanten Partner bei gewissen Sexspielen eine unterwürfige Rolle einzunehmen. Dildo (DD) (ital.: diletto / engl.: delight = Vergnügen) Sexspielzeug, wird meistens aus Weichplastik hergestellt. Es gibt unter den Dildos neben den lustigsten Ausführungen (mit Glitzer, in Silber, aus durchsichtigem Acrylglas) auch solche, die spezielle für die Darmstimulation entworfen wurden. "Ein Dildo ist kein Penis. Wie oft muss ich diese schlichte Tatsache noch wiederholen? Vergleiche die beiden Dinger mal - Du erkennst die Unterschiede auf einen Blick. Angefangen damit, dass der Dildo ein Sexspielzeug ist und nicht an einem Körper hängt, der bis zum Tode mit ihm leben muss. ... Ist Dir bewusst, dass der Dildo eines der wenigen Dinge auf dem Sexspielplatz ist, die traditionell mit Lesbe(n) assoziiert werden? Fast alle benutzen ihn, aber Lesbe(n) haben ihm zur Berühmtheit verholfen. Es ist Dein historisches Recht, Dildos zu benutzen - es ist sozusagen Dein lesbisches Erbe." - Zitat von Susie Bright "Susie Sexperts Sexwelt für Lesbe(n)". Dirty Talk (engl.: schmutziges Gerede) ist die Bezeichnung für ein sex. Gespräch am Telefon, im Bus oder direkt beim Sex, bei dem Vulgärausdrücke zur sex. Stimulation benutzt werden. Domina (lat.: Herrin) ist in SM-Inszenierungen diejenige, die die Rolle der Dominanten, Überlegenen, Bestimmenden, Mächtigeren, Kontrollierenden, Meisterin, Strafenden übernimmt. dominant Das Gegenteil von devot. Bei S/M-Spielen (Sadomasochismus) fügt der dominante Partner dem devoten Partner luststeigernde Schmerzen zu. Im allgemeinen Sinn bedeutet dominant, in einer Beziehung derjenige zu sein, der sagt, wo es lang geht. Drag King Drag King ist die englische Bezeichnung für Menschen mit zugewiesenem Geschlecht weiblich, aber (fast) jeder Geschlechtsidentität, die Männlichkeit zur Schau stellen. Sie haben ihren Urspung in der anglo-amerikanischen Lesbenszene Anfang der 1990er Jahre, greifen dabei teilweise jedoch auch auf die wesentlich ältere Butch-Tradition zurück. Männlichkeit und männliche Attribute werden von Drag Kings sowohl übertrieben und persifliert, also in ihrer Konstruiertheit und Künstlichkeit dargestellt, als auch täuschend echt nachgemacht. Dabei ist äußerst unterschiedlich, wie und wo ein Drag King Männlichkeit zeigt; das kann nur gelegentlich, zum Beispiel auf der Bühne oder auf Partys, der Fall sein. Ein Drag King kann aber auch im Alltag teilweise oder vollständig eine männlich(er)e Geschlechtsrolle leben. Insbesondere in letzerem Falle werden oft auch geschlechtsangleichende Maßnahmen in Anspruch genommen; die Grenze zu Transmann ist hier sehr fließend und oft eher eine Frage der Selbstdefinition. Das Gegenstück dazu ist eine Drag Queen, ein homosexueller Mann in Frauenkleidern. Drag Queen Als Dragqueen bzw. Drag-Queen werden Männer bezeichnet, die in glamoröser Weise als Frauen auftreten und dabei weibliche tertiäre Geschlechtsmerkmale (Bekleidung, Gesten usw.) in oft übertriebener Weise verwenden. Dress-Code ist eine bestimmte Kleiderordnung, die auf sex. Vorlieben hinweist und in bestimmten Szenelokalen verlangt wird, z.B. Leder, Jeans, Abendgarderobe, nackt. Dyke (engl.: Lesbe) steht heute für jede beliebige Lesbe, wurde früher für eine Butch verwendet und war, ähnlich wie "schwul", lange Zeit ein Schimpfwort. Heute wird Dyke von vielen englischsprachigen Lesbe(n) lieber benutzt als das eher konservative "lesbian" und gilt als ein etwas kämpferischer Ausdruck. |
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