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Affäre
ist eine vordergründige auf Sex basierende, aber romantische Gefühle nicht ausschließende offene Beziehungsform, die länger als drei Tage dauert und nicht die Verbindlichkeit einer Beziehung besitzt, aber in eine solche münden kann. AIDS Acquired Immuno-Deficiency Syndrome = erworbene Immunschwäche. Das Krankheitsbild AIDS wurde erstmals 1980 in den USA beobachtet. Doch es ist davon auszugehen, dass es AIDS schon längere Zeit zuvor gab. Zum Leidwesen der Homosexuellen verpaßte man der Immunkrankheit anfangs irrtümlicherweise den Namen: GRID (Gay-Related Immune Deficiency), was ihr auch den diffamierenden Beinamen der "Schwulenseuche" zutrug. Im Jahre 1983 folgte dann die Entdeckung eines lymphotropen Retrovirus als Verursacher der Krankheit; das HI-Virus (Human Immunodeficiency Virus). Das HI-Virus kann über Blut, Sperma oder Scheidenflüssigkeit in den Körper gelangen. Dies kann durch die Schleimhäute (Darm, Scheide, Penis, Mund) oder durch offene Wunden geschehen. Der Verlauf der Infektion mit dem HI-Virus ist schleichend und erfolgt in verschiedenen Phasen unterschiedlicher Dauer und Ausprägung der einzelnen Symptome; die Wurzel all dieser Krankheiten ist die zunehmende Zerstörung des körpereigenen Abwehrsystems. Denn von dem Moment, in dem das Virus in den Körper gelangt, veranlaßt es die Zellen, stets neue Viren zu produzieren. Zwar liegen zwischen einer HIV-Infektion und dem Auftreten erster Krankheitsbilder (Fieber, Lymphknotenschwellungen u.a. ) in der Regel nur 5 Tage bis ca. 3 Monate, doch bis es dann tatsächlich zum Ausbruch des Vollbilds AIDS kommt, vergehen noch einmal viele Jahre, in denen sich das Immunsystem noch erfolgreich gegen das HI-Virus zur Wehr setzen kann. In Deutschland liegt diese Zeitspanne momentan bei durchschnittlich etwa zehn Jahren. Irgendwann dann bricht das Immunsystem nach einem langen Kampf in sich zusammen und ist schutzlos der Vielzahl von Krankheitserregern ausgesetzt. So führen dann selbst Krankheiten, mit denen der menschliche Organismus normalerweise leicht fertig wird, zu schweren Folgeerkrankungen und schließlich zum Tod. In den letzten Jahren wurde eine Anzahl hochwirksamer Medikamente gegen AIDS entwickelt. Diese greifen hauptsächlich in den Vermehrungszyklus des Virus ein. Aber sie alle vermögen AIDS nicht zu heilen, sondern sie sind lediglich dazu imstande, den Ausbruch des Vollbilds AIDS hinauszuzögern! Außerdem besitzen diese Medikamente eine ganze Reihe mehr oder weniger starker Nebenwirkungen, und längst nicht bei jedem Patienten kann eine Behandlung damit erfolgen. So kann vor allem der HIV-Infizierte selbst seine Lebenserwartung positiv beeinflussen, indem er sich einen gesunden Lebensstil aneignet. Weitere Informationen zu AIDS: Bis zur Jahrtausendwende rechnet die Welt-Gesundheits-behörde mit 40 Millionen HIV-Infizierten weltweit. Die meisten davon leben in den Entwicklungsländern, wo eine Behandlung praktisch nicht stattfindet. Zudem besteht die Gefahr der Herausbildung neuer Virusstämme, da der HIV-Virus ständig seine Oberfläche verändert. (Quelle: Gaylex, ISBN 3-9806249-3-5, Himmelstürmer Verlag) AIDS-Hilfen Betroffenen und Interessierten stehen zahlreiche Anlaufstellen und Organisationen hilfreich zur Seite. Zum Beispiel die Deutsche Aidshilfe und Big Spender. Auch die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz setzen sich für Safer Sex ein. Jeder dieser Seiten hat viele Links zu regionalen oder anderen überregionalen Anlaufstellen und Beratungsgruppen parat. Aktiv steht für die ausführende Seite bei sexuellen Praktiken, dominant im SM Top. Analtoys sind Spielzeuge für Analverkehr. Dazu gehören Dildos, Vibratoren, Buttplugs, Gemüse und alles andere, was für den Sex im und am Hintern verwendet werden kann. Analverkehr (lat.: anal = zum Hintern gehörend) ist die Bezeichnung für Penetration in den After. Analvioline ist ein orientalisches Sexspielzeug, das aus einem hartgekochten Hühnerei oder einer Holzkugel besteht und mit einer Darmsaite verbunden ist. Nachdem die Kugel in den After eingeführt ist, wird die Saite gespannt und gestrichen. Das bringt die Kugel zum Vibrieren. Androgyn Androgyn ist jemand, bei dem man an dem Äußeren nicht eindeutig das Geschlecht erkennen kann. Diese optischen Wirrungen sind von der Person bewusst gewollt und werden z.B. durch Kleidung, Haarschnitt oder Make - Up betont. Das Verlassen der klassischen Rollenbilder hat aber nichts mit Transsexualität zu tun. Im Gegensatz zum Transsexuellen fühlt sich ein androgyner Mann immer als Mann, eine androgyne Frau immer als Frau. Viele Popstars spielen in der Öffentlichkeit mit ihrem androgynen Aussehen. Anonymer Sex bedeutet Sex mit Unbekannten, bei denen die Lust-Gespielinnen mitunter nicht einmal den Namen voneinander kennen. Der Kontakt reduziert sich auf die körperliche und sinnliche Ebene. Aber aufpassen: Auch Lesbe(n) müssen auf Ihre Gesundheit achten. Also => Safer Sex! Anorgasmie ist die Erscheinung, dass bei sex. Aktivitäten kein Orgasmus erlebt wird. Ist allerdings nicht gleichbedeutend mit Frigidität, da Frauen bei diesem Phänomen trotzdem Lust und Befriedigung erleben können. Aphrodisiakum (griech.: Aphrodite = Liebesgöttin) ist ein sogenanntes Liebesmittel aus pflanzlichen und tierischen Substanzen zur Steigerung der sex. Begierde. Deren lustmachende Wirkung ist oft eher psychisch als physisch, also auf der Vorstellung einer Wirkung, basiert. Lediglich "recreational drugs" und Alkohol führen zu Wahrnehmungserweiterungen bzw. Enthemmungen. Diese (z.B. Ecstasy und Kokain) wirken neben anderen schädlichen körperlichen Erscheinungen langfristig auf den Geschlechtstrieb eher reduzierend und massiv orgasmusstörend. Also Vorsicht vor dem Zeug! Asexuell Bedeutet, keine Lust auf Sex zu haben. Wird bei Frauen zumeist frigide genannt. Autoerotik oder Autoerotismus. (griech.: autos = selbst, eros = Liebe) ist die Selbstliebe, die sex. Betätigung bzw. die sex. Freude am eigenen Körper. AZT, DDC, DDI HiV Medikamente Wichtige Medikamente zur Behandlung HIV-infizierter Personen; so auch Cotrimoxazol. In den letzten Jahren hört man vermehrt von der hohen Wirksamkeit dieser Mittel, insbesondere dann, wenn sie in einer sogenannten Dreierkombination verabreicht werden. Leider hat gerade für einige Schwule aufgrund dieser medizinischen Fortschritte die Krankheit AIDS viel von ihrem Schrecken eingebüßt. Dies ist eine sehr bedenkliche Entwicklung, weil keines dieser Mittel AIDS heilen kann! Und häufig treten bei der Behandlung so starke Nebenwirkungen auf, dass diese Medikamente von den Betroffenen entweder selbst oder auf Anraten des Arztes abgesetzt werden müssen. Außerdem muss der/die Betroffene sich an rigide Einnahmezeiten halten. Doch selbst wenn der Patient mit dem Präparaten zurechtkommt, führen diese nicht immer zum gewünschten Erfolg! Und schließlich weiß man noch relativ wenig über eventuelle Spätfolgen zu berichten, die durch AZT, DDC, DDI oder Cotrimoxazol hervorgerufen werden können. Also: Nur mit Schutz! (Quelle: Gaylex, ISBN 3-9806249-3-5, Himmelstürmer Verlag) |
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