Montag, 24. März 2008
Die Serie, die ganz locker jetzt schon einen Kult-Status erreicht hat. "The L Word" dreht sich um Leben und Lieben einer Clique von lesbischen, bisexuellen, heterosexuellen und transsexuellen Freundinnen im Nobelviertel West Hollywood in Los Angeles und behandelt Themen wie lesbische Elternschaft, künstliche Befruchtung, Coming Out, Bi- und Transsexualität, aber auch Drogenmissbrauch, Abtreibung, Rassismus, Extremismus und Brustkrebs. "The L Word" ist eine vom US-amerikanischen Pay-TV-Sender Showtime ausgestrahlte Fernsehserie. Laut Showtime geht die Serie Anfang 2009 in eine sechste Staffel. Die sechste und somit letzte Season soll nur noch acht statt wie bislang 12 bis 13 Folgen umfassen.
Die Clique besteht aus einem mehr oder weniger festen Kern. Da wäre Bette Porter (Jennifer Beals), die Museumsdirektorin mit viel Geld und wenig Mut ihren Gefühlen freien lauf zu lassen. Kit Porter (Pam Grier) eine tolle Sängerin und durch einen glücklichen Zufall Besitzerin des "The Planet". Alice Pieszecki (Leisha Hailey) Journalistin für das L.A. Magazine und Radiomoderatorin für den Sender KCRW und die einzige bisexuelle in der Gruppe. Shane McCutcheon (Katherine Moennig) die Friseurin, die scheinbar schon alle Frauen in Los Angeles für sich gewinnen konnte. Jenny Schecter (Mia Kirshner) eine echt durchgeknallte und in ihrer Kindheit missbrauchte Schriftstellerin. Sie war auch schon Kellnerin in einem Fast Food Restaurant oder Kassiererin. Jenny war verheiratet, jetzt scheint es so als wäre sie lesbisch, aber ganz genau weiß sie das selbst nicht.
Ab jetzt wird es komplizierter, denn die Serie basiert auf einer Vermutung von Alice. Sie behauptet, dass die Welt einfach viel zu klein ist, dass jede Lesbe schon mal mit der Anderen zusammen war oder zusammen kommen wird. Deshalb hat sie an Ihrer Wohnungswand ein Beziehungsgeflächt gezaubert, um diese Behauptung zu beweisen. Unter anderem wird dort folgendes Geflecht festgehalten:
Bette war jahrelang mit Tina Kennard (Laurel Holloman) zusammen. Tina hatte aber zwischenzeitlich was mit Helena Peabody (Rachel Shelley) einer stinkreichen Tochter und Inhaberin der Peabody Foundation. Jetzt ist Tina gar nicht mehr so lesbisch und probiert mal wieder die Jungs. Na denn... Alice liebt die Tennisspielerin Dana Fairbanks (Erin Daniels), doch Dana ist mit Lara Perkins (Lauren Lee Smith) einer Sous-Chefin zusammen. Jenny war mit Timothy Haspel (Eric Mabius) einem Schwimm-Trainer verheiratet, doch dann kam Marina Ferrer (Karina Lombard) ehemalige Besitzerin des "Planet" und hat sie der lesbischen Liebe näher gebracht. Seither ist Jenny mit diversen Damen und Herren zusammen, auch mit Moira, die nun Max Sweeney (Daniela Sea) ist. Max ist IT Programmierer(in) und eine Frau zu Mann Transgender. Jetzt zu Shane McCutcheon, die lesbische Friseurin mit unzähligen One-Night-Stands. Shane ist das Phänomen der Serie, denn sie bestätigt Alice's Theorie in jedem Fall. Ihre nach eigenen Angaben einzige Beziehung ist Carmen. Carmen de la Pica Morales (Sarah Shahi) ist DJane und TV - Assistentin in Fernsehstudios. Sie glaubt Shane gezähmt zu haben. Bette hat eine Schwester, Kit. Kit ist die einzige Hete in der Serie. Sie hatte allerdings was mit Ivan Aycock, Transgender. Das hat sie verwirrt, aber nun liebt sie Angus Partridge (Dallas Roberts) ein Musiker und die Manny von Bette und Tinas Baby Angelica Kennard (Olivia Windbiel).
Bevor kein Mensch mehr durchblickt, nur noch so viel, langweilig wird die Serie nicht und Klischees werden auch nicht bedient. Das unglaublichste ist das ausgiebige Sexualleben der Serienheldinnen. Alle Frauen sind extrem sexy, jede auf ihre Weise und gesprächsbedarf gibt es immer. Auch die angesprochenen Themen sind teilweise (bis auf die Heterosexualtiät *LOL*) überaus interessant. Die Serie ist gute Unterhaltung, kein Abziehbild der Realität, aber das ist "Sex in the City" (womit "The L-Word" oft verglichen wird) auch nicht.
Samstag, 10. Februar 2007
Erster Eindruck, Zweite Geige, Dritter Grad, Vierter Anlauf, Fünftes Rad, Sechster Sinn, Siebter Himmel, Achter Tag. Das sind die Titel der Serienheldin von Kate Calloway's Privatdetektivin Cassidy James. Eine Reihe von Krimis, die sich leicht zu lesen, spannend und einem einen schönen Abend bereiten können. Das witzige ist, dass die lesbische Cassidy James zwar frischgebackene Privatdedektivin ist, dennoch ihre Fälle aus dem Bekanntenkreis beauftragt werden. Wen die Frau so alles kennt, ist schon bemerkenswert.
Biographie der Autorin:
Kate Calloway wurde 1957 geboren. Sie hat verschiedene Novellen mit der Niad Press veröffentlicht, darunter die schon oben genannten bzw. in Orginaltitel: 1st impressions, 2nd Fiddle, 3rd Degree, 4th Down, 5th Wheel, 6th Sense, 7th Heaven and 8th Day. Alle misteriösen Krimis mit der Serienheldin Privatermittlerin Cassidy James.
Kate's Kurzgeschichten erschienen in Lady Be Good und Dancing in the Dark. Ihre Hobbys sind kochen, gute Weine probieren, boating, Songs selbst schreiben und die Zeit mit ihrer Liebsten und ihren zwei Katzen zu verbringen. Sie verbringt ihre Zeit entweder in Südkalifornien oder im pazifischen Nordwesten um die Novellen über Cassidy James zu schreiben. Dadurch wirkt Cassidy James nicht wirklich wie eine reine Fiktion.
Samstag, 10. Februar 2007
Dieser Film ist hart... verständlich... seltsam..., es gibt sicherlich noch mehr Verben, die diesen Film beschreiben könnten, aber dann würde dieser Text nur aus Verben bestehen und keiner wüsste um was es eigentlich geht. Am besten ich erzähle erst einmal über den Inhalt des Films mit Charlize Theron, die nicht wirklich wie Charlize Theron aussieht.
Ende der 80er Jahre sorgte die Prostituierte Aileen Carol Wuornos für Aufsehen, als sie in Florida mehrere ihrer Freier erschoss und 1992 zum Tod durch die Giftspritze verurteilt wurde. Das Drama „Monster“ begleitet Amerikas erste weibliche Serienmörderin vom Vorabend ihres ersten Tötungsdeliktes im November 1989 bis zu ihrer Inhaftierung im Januar 1991. Sechs Morde konnten Wuornos damals nachgewiesen werden, ein siebter gilt als wahrscheinlich. Die Entscheidung der Regisseurin Patty Jenkins, dem ehemaligen Model Charlize Theron die Rolle der Serienkillerin Wuornos, die von den amerikanischen Medien reißerisch als Monster abgestempelt wurde, anzuvertrauen, war mutig und wurde im Vorfeld mit Argwohn beobachtet. Zu sehr sorgte der Fall, der erst am 9. Oktober 2002 mit der Vollstreckung des Todesurteils beendet wurde, in den USA für Aufregung.
Drei Stunden soll Charlize Theron täglich in der Maske gesessen haben, um das aufwendige und verblüffend authentische Make-up für den monströsen Titelpart aufzutragen. Fahle Haut, dünne Brauen und falsche Zähne, so ist ihr hübsches Gesicht nicht wiederzuerkennen. Mut zur Hässlichkeit wird das gerne genannt. Doch jeder, der den Film gesehen hat, versteht, dass Theron nicht nur für ihre äußerliche Verwandlung mit dem Silbernen Bären, dem Golden Globe und schließlich sogar mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin geehrt wurde, sondern vor allem für ihr Spiel, denn sie verkörpert die Mörderin mit engagierter Kraft und Ausdruckstärke.
Nachdem in einer Jugendrückblende gezeigt wird, wie das kleine Mädchen Aileen sich mit zunehmendem Alter von den vielen großen Träumen verabschieden und sich der rauen Wirklichkeit stellen musste, wird die gegenwärtige Situation Wuornos (Charlize Theron) eingeblendet. Sie ist mit ihrer Kraft am Ende, ist entschlossen sich das Leben zu nehmen. Allerdings will sie vorher noch ihr letztes Geld in ihrer Stammkneipe ausgeben. Hier trifft sie auf die junge, lebenshungrige Selby (Christina Ricci), die aufgrund ihrer lesbischen Neigung von ihrem Vater zur konservativen Verwandtschaft abgeschoben wurde. Das Mädchen ist für die Prostituierte wie ein Silberschweif am Horizont. Die Zuneigung zu ihr lässt in Aileen die Hoffnung auf die Möglichkeit eines glücklichen normalen Lebens aufkeimen. Ein Leben ohne Gewalt und Demütigung. Mit Träumen nach einem Häuschen und Auto. Doch für dieses Leben braucht sie Geld. Sie versucht es mit ehrlicher Arbeit, was nicht gelingt, also zurück zu dem was sie kann. Als sie ihren ersten Freier tötet, handelt sie noch aus Notwehr, doch die Spirale des Mordens hat begonnen und sie dreht sich immer schneller.
Die Leistung der Hauptdarstellerin ist über alle Zweifel erhaben. Wutausbrüche, Verzweiflung, aufkeimende Hoffnung, Hass, Missachtung, und zum Ende hin ein Zustand, der dem Wahnsinn nahe zu kommen scheint. Die Stimmungsschwankungen und unterschiedlichsten Fassetten der Aileen Wuornos schafft sie glaubhaft und mit emotionaler Intensität zu vermitteln.
Wie man zur Heldin oder Täterin steht, wird einem selbst überlassen. Die Liebe ist der Grund für die Taten, mag sein, mag aber auch nicht sein. Verständnis für das "Monster"?? Wie schon erwähnt, der Film beinhaltet viele Verben, aber was man damit anfangen soll, kommt nicht so recht raus. Der Schluß kommt viel zu Kurz, wird abgehakt und unglaubwürdig dargestellt. Trotz allem ist der Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht, sehenswert. Es ist nichts um sich mal so eben belullern zu lassen. Denken muss man sowieso, auch wenn mans nicht möchte.
Samstag, 10. Februar 2007
jetzt kommt der Beweis, das hab ich im Internet gefunden und möchte es Euch nicht vorenthalten:
Berlin (Lifeline) - Wissenschaftler aus den USA haben eine gute Nachricht für Naschkatzen: Wer jeden Tag 45 Gramm Schokolade isst, schützt sein Herz und seine Blutgefäße. Doch aufgepasst - dies gilt nur für dunkle Sorten.
Mary Engler, Wissenschaftlerin an der Universität von Kalifornien, hat zwei Wochen lang elf Freiwilligen jeden Tag eine halbe Tafel (45 Gramm) schwarze Schokolade zum Verzehr gegeben. Zehn weitere Studienteilnehmer aßen statt dessen die gleiche Menge Milchschokolade.
Je dunkler die Schokolade, desto höher der Kakaoanteil. Er enthält Pflanzenstoffe, so genannte Flavonoide. Frühere Studien haben gezeigt, dass diese Stoffe die Tendenz der Blutplättchen zum Verklumpen mindern und gleichzeitig die Blutgefäße erweitern.
Die Freiwilligen Naschkatzen in Prof. Englers Studie wurden mittels Ultraschall untersucht und es zeigte sich, dass sich die Blutgefäße durch den Verzehr dunkler Schokolade um 10 Prozent geweitet hatten. Bei den Teilnehmern, die Flavonoid-arme Milchschokolade genossen hatten, verengten sich die Gefäße hingegen leicht.
Die Studie wurde in Kooperation mit der Tufts Universität in Boston ausgeführt. Der Leiter des dortigen Instituts für die Erforschung von Antioxidantien, Prof. Jeffrey Bloomberg, sagte, dass die Arbeit auf Grund der positiven Ergebnisse nun auf weitere Flavonoid-haltige Nahrungsmittel ausgeweitet wird. „Nicht nur Schokolade, sondern auch Tee, Haferkleie, die Umhüllung von Mandeln und Blaubeeren sind gute Quellen für Flavonoide“, erklärte der Wissenschaftler. Er warnte jedoch davor, zu viel Schokolade zu essen, denn außer Flavonoiden enthält sie auch viele Kalorien sowie gesättigte Fettsäuren und beides ist schlecht für die Gefäße. „Schokolade enthält zwar viele Flavonoide, doch wir versuchen nicht, Schokolade als eine Gesundheitskost hinzustellen“, stellte Prof. Bloomberg klar.
Quelle: nach Informationen von HealthScout
Samstag, 10. Februar 2007
Wer hat sich noch nie Gedanken über sein Aussehen gemacht?
Täglich werden wir mit der jungen, erfolgreichen, schlanken Frau konfrontiert. Sie lächelt uns vom Zeitschriftenständer, aus dem Schaufenster, von Plakatwänden immerwährend zu. Spätestens beim Nüssliknabbern vor dem Fernseher begegnet sie uns wieder.
Die perfekten Frauen, sie sind allgegenwärtig.
Das Schönheitsideal ist ständig im Wandel, jede Epoche hat ihr eigenes :
15-16. Jahrhundert (Frührenaissance):jugendlich-schlanke Körperformen mit kleinen Brüsten und runden Bäuchlein.
17.- Beginn des 18. Jahrhundert (Barock):
üppige Körperformen
Ende 18.- Beginn 19. Jahrhundert (Klassizismus):
runde Formen
Ende der sechziger Jahre (bis etwa 1969):
Twiggy, die teuerste Bohnenstange der Welt!
Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren wohlgerundete Formen in Mode. Danach entwickelte sich die Idealfigur immer mehr Richtung (extreme) Schlankheit. Heute sind viele Models nicht nur dünn, sondern medizinisch gesehen bereits untergewichtig. Ihr BMI liegt unter 18.
Gerade in der Pubertät, in der man am beeinflussbarsten ist, orientiert man sich am gängigen Schlankheitsideal. Diese Tendenz kann zu Essstörungen führen. Leute mit Essstörungen akzeptieren ihren eigenen Körper nicht mehr, sie sind unzufrieden. Sie strahlen keine Schönheit mehr aus, denn Schönheit ist auch eine Frage des Körperwohlbefindens. Dies zeigt deutlich, dass Schönheit ein individueller Wert ist und sich nicht auf ein allgemeingültiges Ideal fixieren lässt.
Körperliches Wohlbefinden
Die Definition von Gesundheit laut WHO (World Health Organisation):
Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen.
Das körperliche Wohlbefinden ist ein untrennbarer Teil der Gesundheit. Es hängt eng mit dem geistigen und sozialen Wohlbefinden zusammen. Eine gesunde Ernährung sollte die Bedürfnisse des Individuums decken. Eine Mahlzeitenverteilung mit 5-6 kleinen Mahlzeiten pro Tag ist zu bevorzugen, weil damit Heisshungerattacken, körperliche und geistige Tiefs und Völlegefühl vermieden werden können.
Freude und Genuss am Essen
Essen ist ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen. Es befriedigt aber nicht nur das Hungergefühl, sondern es werden dabei auch noch andere Sinne angesprochen: der Geschmacksinn, der Geruchsinn, der Sehsinn. Essen ist ein genussvoller Prozess. Essenszubereitung und das Essen selbst benötigen genügend Zeit. Ein schön angerichteter Teller und genügend Zeit machen aus einer einfachen kleinen Mahlzeit ein Festessen.
Essen ist toll!
Zu viel essen ist auch toll, macht aber keinen schlanken Fuß.
Zu wenig essen ist auch irgendwie toll, macht auch einen schlanken Fuß, doch auf längere Sicht, ist es dann doch nicht so toll.
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